Harvest
Arbeit für Junges Publikum von Isabelle Schad
Wie klingt ein Weidenstock? Wie liegt er in der Hand? Wie unterscheiden sich die großen von den kleinen Stäben? Um Achtsamkeit geht es in Harvest; und um die Frage, wie man mit Natur arbeitet, sie nutzbar macht und ihr dabei respektvoll gegenübertritt. Die Choreografin Isabelle Schad erkundet dazu mit drei Tänzer*innen und einem Musiker den Reisig und erschafft überraschende und sich immer wieder verändernde Landschaften.
Zwischen der Erkundung des Materials, dem Schichten, Lagern, Biegen der Gerten, Zweige und Äste sowie dem Lauschen auf das Knistern und Knacken in der Stille entwickelt sich ein fantasiereiches Spiel mit scheinbar schwerelosen Zauberwesen und anderen kleinen Wundern, die erscheinen – und wieder verschwinden. Mit Poesie und Leichtigkeit erkundet das Ensemble das Verhältnis von Mensch und Natur – aber auch den Klangkosmos der Weiden, welche die Rhythmen für die Ernte und den Tanz erzeugen.
Regie, Choreografie, Bühne: Isabelle Schad
Tanz, Co-Choreografie: Jan Lorys, Aya Toraiwa, Manuel Lindner
Musik, Live-Sound: Damir Simunovic
Licht, Künstlerische Assistenz: Emma Juliard, Arnaud Lesage
Dramaturgische Beratung jüngstes Publikum: Dagmar Domrös
Ernte der Weiden: Volker Hüdepohl
Organisatorische Mitarbeit: Heiko Schramm
Nominiert für den IKARUS Preis 2022
Eingeladen zum AUGENBLICK MAL! 2023
Premiere:
16.09.2021 Tanzhalle Wiesenburg Berlin
Weitere Aufführungen:
Helios Theater Hamm, Fratz International Festival Berlin, PURPLE Festival Berlin, Augenblick Mal! Festival Berlin, Stary Browar Poznań, Moving Up Konferenz Junge Theaterwerkstatt am Zoo Frankfurt, BimBam Theaterfestival 2023 Toihaus Theater Salzburg, Ranga Shankara’s AHA! Theatre for Children Festival Bengaluru








